Mein Leben als zehntes Kind einer Großfamilie

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Buchcover: Wir waren „Zwölf
Über das Buch

Über das Buch

Mit dem Titel „Wir waren Zwölf“ beschreibt Georg Engl sein bewegtes Leben als zehntes Kind einer Großfamilie. Der Älterste, Karl, geboren 1925, und der Jüngste, Anton, geboren 1943, sind sich sich nur ein einziges Mal bei einem Fronturlaub von Karl im Jahr 1944 begegnet. Geboren noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wächst Georg Engl in einem sehr kleinen oberpfälzischen Dorf auf. Die Eltern betreiben ein kleines landwirtschaftliches Anwesen. Hier erlebt er das Kriegsende, die Notzeit nach dem Krieg, den Flüchtlingsstrom, die Währungsreform und dann die so überraschende Zeit des Wirtschaftswunders.

Zwei sehr unterschiedliche Berufe führen ihn in sechs verschiedene Unternehmen, dabei lernt er fünf Städte kennen und gibt dazu jeweils eine Kurzbeschreibung.

Dramatische, kriegsbedingte und familiäre Vorkommnisse prägten seine Jugend und sein späteres Leben. Autobiografisch beschreibt der Autor hier die Erlebnisse von seiner Stammfamilie über die eigene Familie bis hin zur aktuellen Zeit, die Zeit des Klimawandels und von Corona.

Tauchen Sie ein in diese packende Autobiografie, die sich hier und da möglicherweise gar nicht so sehr von Ihrer eigenen Biografie unterscheidet.

Die Inhaltsbeschreibung in einem Satz zusammengefasst:
Mein Leben als zehntes Kind einer Großfamilie

Lassen Sie sich kurz aus dem Buch vorlesen:

Über die Autorin oder den Autor

Über die Autorin / den Autor

Georg Engl

Mai 2020, es ist alles sehr ruhig, Corona lähmt das Leben. Ich habe viel Zeit und überlege, meine Lebensgeschichte zu schreiben. Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen, so dachte ich. Ich ordne meine Gedanken in eine zeitliche Abfolge, bestimme den Namen „Wir waren ZWÖLF“ und setze mich an den PC.

Als das zehnte von zwölf Kindern bin ich es, der von allen die Biographie kennt. Ich sehe, dass die vier Ältesten und die vier Jüngsten eine völlig unterschiedliche Welt erlebt haben. Die älteren erleben die Vor- und Nachkriegszeit, die jüngeren eben nur die Nachkriegszeit. Dazwischen sind die drei Mädels mit einem weiteren Bruder mit mehr Gesamtüberblick. Dass alle zwölf Kinder gesund in das Leben hinein wachsen, darin sehe ich eine große Besonderheit.

Hier denke ich an die Mutter mit ihren vierzehn Stunden Tag und meist mit großen Sorgen. Im Mai 1945, die drei ältesten sind im Krieg oder in Gefangenschaft, da kommt es im Dorf zu einem Unglück mit dem Tod vom 13-jährigen Sohn Matthias und zur schweren Verletzung der zehnjährigen Tochter Margarethe. Ein Unglück war auch dann noch, als mir als 17-jähriger wegen eines Ungehorsams das Trommelfell zerschlagen wurde.

Zur zeitlichen Abfolge. Am Anfang meiner Aufzeichnungen finden sich die Erlebnisse im Vorschulalter, das Kriegsende, die Notzeit nach dem Krieg und das überraschend aufkommende Wirtschaftswunder. Es folgen dann die Schulbildung, die Ausbildung in zwei Berufen und die berufliche Tätigkeit in sechs ver¬schiedenen Städten in einer Zeit von 48 Jahren.

Die eigene Familiengründung mit 21 Jahren, wegen der Kinder Alleinverdiener, da dauert es sehr lange bis man zum Eigenheim kommt. Sichtbar wird hier auch die große Wohnungsnot bis weit in die Nachkriegszeit hinein. Als sehr junge Familie musste der Tod eines Kindes ertragen werden. Meine Frau starb ein Jahr nach der Goldenen Hochzeit.

Angekommen in der Jetztzeit kommt man nicht umhin Corona und den Klimawandel anzusprechen. Corona kennt man erst seit knapp zwei Jahren. Der Klimawandel ist den Wissenschaftlern schon seit 50 Jahren, den Politikern seit ca. 30 Jahren und der Bevölkerung erst seit ca. 20 Jahren bewusst. Inzwischen wissen es fast alle. Man erkennt die Tragweite und steht nun vor der Schadensbegren¬zung. Corona steht daneben mit einem drohenden Schwert.

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