Hoffnung auf Heilung

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Buchcover: Und wer denkt an uns Kinder?
Über das Buch

Über das Buch

Der zehnjährige Felix erzählt in diesem Buch von seinem Leben in Zeiten von Corona. Dazu gehören der Distanzunterricht, das Lernen von zu Hause aus, eine Chatgruppe mit seinen Freunden und der lebendige Kontakt mit seiner Familie.

Besonders verbunden fühlt er sich mit seiner Großmutter, bei der er immer ein offenes Ohr findet, die ihn ernst nimmt und versucht, ihm beizustehen. Den Schlüssel für ihre Erkenntnis finden sie schließlich in ihren Träumen. Diese spiegeln ihre Gefühle wider, machen Zusammenhänge von Mensch und Natur deutlich und zeigen einen Weg auf, der Hoffnung auf Heilung verspricht.

Die Inhaltsbeschreibung in einem Satz zusammengefasst:
Hoffnung auf Heilung

Über die Autorin oder den Autor

Über die Autorin / den Autor

Beate Birk

Ich immer Spaß am Geschichten erfinden und erzählte früher meinen Kindern häufig abends vor dem Einschlafen selbst erfundene Geschichten, die sie sehr gerne hörten. Ich hatte oft schon vergessen, was ich am Vortag erzählt hatte, aber meine Kinder wussten es noch ganz genau und wollten eine Fortsetzung hören.

Ich nahm mir immer vor, die Geschichten einmal aufzuschreiben. Aber irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen. Als ein junger Kollege an unserer Schule nach Beiträgen für seine Radiosendung fragte, war der Anlass da und ich erfand eine kleine Geschichte. Die ging dann doch unter, aber ich setze mich an den PC und fing an zu schreiben. Dass es eine Geschichte über Corona werden würde, war mir erst gar nicht bewusst. Es entwickelte sich einfach so. Beim Spazierengehen fiel mir wieder etwas Neues ein, das ich dann aufschrieb. Natürlich fiel mir auf, dass meine Geschichte einen stark appelativen Charakter in Richtung Umweltschutz hat, aber das war von mir zuerst nicht geplant. Es ergab sich so im Laufe des Schreibens. Es sind auch einige autobiografische Anteile enthalten, die sich wie von selbst einfügten.

Wie viele von uns hat auch mich die Pandemie sehr erschüttert und aus meinem früheren Leben geworfen, das im Nachhinein viel bunter und leichter erschien. Was früher selbstverständlich war, ist auf einmal eine Besonderheit. Da ich selbst als Kind lange sehr krank war, weiß ich, wie sich eine schwere Krankheit anfühlt und deshalb nahm und nehme ich die Pandemie sehr ernst. Wie müssen sich aber erst unsere Kinder fühlen, die allem völlig schutzlos ausgeliefert sind und die leider auch bei ihren Eltern und Bezugspersonen häufig keinen Halt mehr finden, weil die selbst völlig überfordert sind?

So zeichne ich ein Bild einer Familie, die trotz aller Schwierigkeiten zusammenhält und verantwortungsvoll mit der Herausforderung umgeht. Es ist für mich eine Familie, die ich mir selbst als Kind gewünscht hätte. Der Zusammenhang von Pandemie und Umweltzerstörung ist für mich offensichtlich. Aber er wird meiner Einschätzung nach in der öffentlichen Debatte viel zu sehr ausgeblendet. Als ob die Impfung alleine alle Probleme lösen kann. In meiner Erzählung verpacke ich diesen Zusammenhang in Träume, die den Schlüssel für die Erkenntnis liefern.

Einerseits stellt meine Erzählung schonungslos und ehrlich dar, wie es einem zehnjährigen Kind geht in dieser Zeit, andererseits zeigt es auch einen Weg auf, der Hoffnung gibt.

Und natürlich will ich dazu aufrufen, die Umweltzerstörung und den Klimawandel endlich ernst zu nehmen. Ich denke, dass das die Aufgabe dieses Jahrhunderts ist, der wir uns alle stellen müssen. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig.

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