Ein Kampf um das eigene ICH.

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Buchcover: Die Marionetten Frau
Über das Buch

Über das Buch

Seit ihrer frühen Kindheit träumt Sophie von der großen Liebe. Ihr größter Wunsch sind eigene Kinder. Von ihren konservativen Eltern ist sie dazu erzogen worden, ihre Pflichten pünktlichst und ordentlich zu erfüllen. Höchstleistungen sind eine Selbstverständlichkeit. Abweichungen von der Norm werden mit Liebesentzug bestraft. Nach Abschluss ihres Studiums in weniger als der Mindestzeit drängen sie: Sie wollen keine alte Jungfer im Haushalt.

Sophie heiratet einen Mann, von dem sie genau weiß, dass sie nicht dessen Traumfrau ist. Aber er ist nett und macht einen ehrlichen Eindruck, auch wenn er sklavisch unter dem Einfluss seiner diktatorischen Eltern steht. Sie hat „null“ Erfahrung. Zwanzig Jahre glaubt sie seinen überzeugenden leeren Versprechungen von einer besseren Zukunft und setzt alles daran, ihn für sich zu gewinnen. Ihr Einfallsreichtum ist durchaus groß. Alles Bitten und Betteln, Weinen, Drohen und Toben, alle Versuche mit ihm gemeinsame Zeit verbringen zu können, sind vergebens. Er ist nur an seinem Garten und ihrer Küche interessiert. Menschliche Nähe empfindet er als nicht notwendig, sogar als abnormal. Also schafft Sophie ihm regelmäßig das „kulinarische Paradies“ und verwöhnt ihn und ihre Kinder nach Strich und Faden. Die erwartete Gegenleistung bleibt aus. ER bleibt stets der Gute, weil er ja im wahrsten Sinne des Wortes „nichts getan hat“, SIE, die im Laufe der Jahre immer unzufriedener und grantiger wird, ist die Böse. Sie scheitert und geht an seiner herablassenden höflichen Gleichgültigkeit fast zu Grunde. Sie bekommt gesundheitliche Probleme, schlittert in jahrelange Bulimie und denkt wiederholt an Selbstmord.

Lassen Sie sich kurz aus dem Buch vorlesen:

Über die Autorin oder den Autor

Über die Autorin / den Autor

Vivian Heck - Buchautorin/Buchautor

Vivian Heck

Die Autorin, Jahrgang ´71, schreibt seit ihrer Kindheit gerne. Bisher als Privatvergnügen stellt das Buch ihre erste Veröffentlichung dar.

Seit frühester Jugend strebte sie ein harmonisches geregeltes Familienleben in der bürgerlichen Gesellschaft an. Nach einem Lehramtsstudium in weniger als der Mindeststudienzeit schien sich dies auch zu verwirklichen. Stets bemühte sie sich den Erwartungen von Elternhaus und später Ehemann und Kindern gerecht zu werden, ein Idealentwurf, der sich „mangels geeigneter Partner“ nicht in die Realität umsetzen ließ. Der Kampf und der Ausbruch aus den Zwängen der Umgebung war ein extrem harter, verletzender, aber letztlich lohnender. Die Reaktionen vieler Freundinnen, hinter deren bürgerlicher Ehefassade es auch ganz und gar nicht so rosig aussieht, wie es den Anschein hat, bestärkten.

Das Buch ist nicht nur eine Chronik von zwanzig Jahren leerer Versprechen und verzweifelter vergeblicher Hoffnungen. Es soll allen Frauen Mut machen, die Scheinmoral von Familie und „Freunden“ zu entlarven und um ihr Recht auf Liebe zu kämpfen.

Nach einigen Jahren, welche die Autorin mit großer Leidenschaft der Unterrichtstätigkeit gewidmet hat, bekommt sie die Möglichkeit in einer zentralen Verwaltungsstelle zu arbeiten, wo sie noch heute tätig ist.

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