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Leseprobe:
Korrespondenz und Praxiswissen im Personalmanagement,
von Bärbel Wedmann u. Alexander Lehnert

wedmann

Anerkennung – Respekt – klare Worte

Mündlich wie schriftlich gelten Höflichkeit und Respekt als Zeichen von

Qualität – gerade im Personalmanagement. Wer in diesem Bereich

tätig ist und einen Brief verfassen will, sollte daran denken, dass diese

Mitteilung die mündliche Aussprache ersetzt. Oft ist ein solcher Brief

ein unterschätztes Element der Unternehmensführung.

Für jüngere und modern ausgebildete Mitarbeiter gelten allerdings in

der Regel ganz andere Kriterien als Merkmal von Seriosität, unter

anderem auch ein zeitgemäßer Sprachgebrauch, mit dem ein

Arbeitnehmer keinesfalls manipuliert werden soll, wie es zum Teil bei

Einschüchterungsversuchen mit sprachlichem Imponiergehabe

geschieht.

Neben der falsch verstandenen Seriosität im Personalwesen ist ein

zweiter Grund maßgeblich für das Fortbestehen des altväterlichen

Briefstils, der aus derselben staubigen Ecke kommt: das Festhalten an

„Bewährtem“.

Lebendigkeit – Verständlichkeit – Klarheit

Heutzutage hat sich der schriftliche Sprachgebrauch dem mündlichen

angepasst. Von Fachsprachen oder einzelnen Fachausdrücken

abgesehen, geht der Trend dahin, sprachliche Barrieren abzubauen,

ohne zu Verflachungen zu führen. Lebendigkeit in der

Ausdrucksfähigkeit ist gefragt, Verständlichkeit und Klarheit, um nur

drei Kriterien für einen zeitgemäßen Sprachgebrauch zu nennen.

Gut und schön, werden die wenigsten von Ihnen denken, und auch das

Argument „aber wir haben uns nun schon so an diese Wendungen

gewöhnt, dass wir sie ganz automatisch benutzen“, wird heute kaum

noch jemand gelten lassen. Schließlich wissen wir alle, dass der Brief,

der unser Haus verlässt, ein wichtiges Aushängeschild und damit

kostenloser Imageträger ist.

Zu den schwierigsten Aufgaben der Mitarbeiter im Personalbereich

zählt, mit klaren und treffenden Worten zu formulieren. Es ist nicht

immer leicht, unter Zeitdruck die treffenden Worte zu finden. Dadurch

bewegen sie sich auf einer nicht ungefährlichen Gratwanderung. In der

Hektik der Tagesarbeit lässt sich ihr Sprachgefühl vielfach nicht richtig

einsetzen und so fallen Mitarbeiter zurück in den bewährten

althergebrachten Stil mit leeren Phrasen und Worthülsen.

Sinn und Zweck dieses Buches

Auf manche Dinge muss man aufmerksam gemacht werden, um deren

Überflüssigkeit zu erkennen. Es gibt eine umfassende Etikette, deren

Einhaltung jeden Verfasser eines formellen Schreibens auszeichnet.

Im Zuge der über 30-jährigen bundesweiten Tätigkeit haben wir

erkannt, dass für das Personalmanagement ein Nachschlagewerk auf

diesem Gebiet mehr als notwendig ist.

Für den gesamten Personalbereich gilt: 80 Prozent aller Fragen eines

Unternehmens sind Menschenfragen. Deshalb sollte besonders der

Schriftverkehr für diesen Bereich, soweit möglich, rechtlich korrekt,

zeitgemäß und dabei sensibel gestaltet und formuliert werden.

Der Umgang mit der schriftlichen Kommunikation entspricht in

geringerem Maße aufgezwungenen Regeln. Er ist Ausdruck echter

Bildung und verrät ein höheres Niveau, welches nicht nur dem

Unternehmen zu Gute kommt.

Das vorliegende Buch ist aus der Praxis entstanden und wird für viele

Mitarbeiter im Personalmanagement eine große Hilfe sein. Wir

wünschen uns, dass dieses Handbuch Ihren Berufsalltag wesentlich

erleichtert und Sie bei Ihren täglichen Entscheidungen unterstützt.

Bärbel Wedmann

Alexander Lehnert

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