Von Ostpreußen über das Sauerland nach Ostwestfalen

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Buchcover: Jette
Über das Buch

Über das Buch

Ostpreußen kurz vor Weihnachten 1943: Ein Foto wurde gemacht und von Frau Jülich an liebe Verwandte als Weihnachtsgruß verschickt.

Herr Jülich stand an der italienischen Front und hatte zur Zeit der Fotoaufnahme Feldurlaub. Sieben Monate später machte sich Frau Jülich mit ihren beiden Töchtern, Jette und Marisa, auf die Flucht...

Lassen Sie sich kurz aus dem Buch vorlesen:

Über die Autorin oder den Autor

Über die Autorin / den Autor

Ina Paradine

77jährig entdeckt Ina Paradine die Tagebücher ihrer Mutter, Tante sowie die eigenen vergessenen und schreibt aus dieser Inspiration heraus ihre Erinnerungen an die Zeit von 1944 bis zum Abitur auf. Ihre Mutter hatte jede kleine Zeile von den damals üblichen Schreibheften beschrieben, um Papier zu sparen, denn es gab nicht genug davon! In winzig kleiner Sütterlin-Schrift hatte sie alles festgehalten, was ihr wichtig erschien. Nun lernt Ina Sütterlin und verwendet auch die Tagebucheintragungen ihrer Mutter. Sie schreibt über eine Zeit, in der es nicht nur ums Überleben geht, sondern auch die Zeit kurz vor der Verbreitung des Telefons und des Fernsehers! Die Sprache der Autorin bleibt so einfach wie ihre eigenen authentischen Tagebuchaufzeichnungen und der Alltag: Der harte Wiederaufbau der Familie, die schönen und schrecklichen Schulzeiten, medizinische Behandlungen, der sehr frühe Englandaufenthalt, die von der Jugendlichen beobachtete Politik. Literarische Ansprüche stellt sie nicht.

Wie sehr die Autorin noch in den 1960ern unter „Nazi-Lehrern“ gelitten hat, ist ein ebenso erschreckendes Zeitzeugnis wie die Art der Aufklärung der jungen Unterprimanerinnen über die Gräueltaten des nationalsozialistischen Verbrechens.

Wie hat sie damals empfunden, gedacht, erlebt, gelebt? - Eine kleine Zeit- und Familiengeschichte, geprägt von dem Wunsch, selbst Pädagogin zu werden. Die Liebe zur klassischen Musik, angeregt durch ihren Vater, ist das Leitmotiv des gesamten Buches. Das Mädchen schreibt als Elfjährige über musikalische Berühmtheiten (Sänger/-innen, Dirigenten), beginnend mit der Teilnahme an der Matthäus Passion in einer Kleinstadt im Sauerland.

Sie erfüllt sich ihren Berufswunsch, den sie seit dem 4. Lebensjahr hegt, will so werden wie ihr Vater, studiert, wird Lehrerin, macht in wenigen Jahren eine steile Karierre und wird Fachleiterin für Englisch am Bezirksseminar Detmold. Gesellschaftlich engagiert sie sich im Gütersloher Golfclub, ist Gründungsmitglied, wird oft Clubmeisterin.

Die erste Ehe hält nicht lange und wird geschieden. Sie verliebt sich in den britischen Militärangehörigen Ernest Edward John Paradine MBE und zieht mit ihm 1986 nach England. Ein Jahr später heiraten die beiden und leben glücklich miteinander, zuerst in Yorkshire, dann in der Nähe von Nottingham, bis Ernest im Dezember 2009 stirbt.

In Großbritannien macht Ina sich selbständig und arbeitet als Deutschlehrerin in großen Unternehmen, wie Mars, Rolls Royce, Lands´ End, E.On und schult das Management in Business German. U.a. arbeitet sie auch für die Universitäten Oxford, Cambridge und Warwick.

Mit ihrem Mann, der am Anfang ihrer Ehe im Ministery of Defence und später bei Br. Aerospace arbeitet, reist sie durch die Welt. Sie lernt Länder der 3. Welt wirklich kennen, da sie mit ihrem Mann dort z.T. mehrere Monate lebt.

Viele Zufälle spielen in Inas Leben eine Rolle. 1983 organisiert sie das erste Schüleraustauschprogramm für ihre 10. Klasse in Gütersloh mit der Partnerschaftsgemeinde Broxtowe, einem Verwaltungsbezirk in der Grafschaft Nottinghamshire. Der Verwaltungsbezirk ist der Ort Beeston. 5 Jahre später kaufen Ernest und Ina Paradine ein Haus in Beeston.

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