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Fragen und Antworten rund um das Thema Buchveröffentlichung

Fragen und Antworten rund um das Thema Buchveröffentlichung

Sie haben im Prinzip drei Möglichkeiten um eine Buchveröffentlichung zu erreichen.

1. Publikumsverlage
Chancen einer Veröffentlichung: extrem gering, da der wirtschaftliche Druck gerade in diesem Verlagsbereich immer größer wird, geben die bekannten Publikumsverlage einem Neu-Autor kaum noch eine Chance. Dass Risiko, einen „Flop“ zu landen, ist diesen Verlagen zu groß. Ausnahmen: Sie haben einen eigenen Literaturagenten, der Sie bei einem Verlag vorstellen kann.

Und sonst ...
Ein Publikumsverlag verlangt zwar keine Vorkasse, aber die meisten Autoren erhalten erst dann ein Honorar, wenn die Buchverkäufe eine bestimmte Menge überschritten haben (zum Beispiel 5.000 verkaufte Bücher). Dies ist im Grunde genommen eine Autorenbeteiligung durch die „Hintertür“.

2. Self-Publishing-Verlag
Chancen einer Veröffentlichung: gering, da nur für einen eingeschränkten Kreis von Autoren umsetzbar. Diese Form der Zusammenarbeit setzt voraus, dass man die Gestaltung des Buches (Text und Cover) sowie das Lektorat in eigener Regie übernimmt. Darüber hinaus muss man sich darüber im Klaren sein, dass der gesamte administrative Aufwand beim Autor hängen bleibt.

Und sonst...
Hier ist der Name (Self = SELBST) im wahrsten Sinne des Wortes Programm. Sie, als Autor, sind gleichzeitig Ihr eigener Lektor, Layouter, Designer und Vertriebsspezialist. Nicht zu vergessen, dass Sie als vollwertiger Unternehmer mit Gewerbeschein und mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten auftreten müssen. Und vergessen Sie nicht das Finanzamt! Auch das will von Ihnen am Ende des Jahres eine Übersicht über Ihren Geschäftsverlauf.

3. Dienstleistungsverlage
Chancen einer Veröffentlichung: hoch. Bis vor wenigen Jahren haben ausschließlich die großen Publikumsverlage entschieden, was auf dem Buchmarkt erscheinen soll. Um heutzutage ein Buch zu veröffentlichen, ist es zum Glück nicht mehr unbedingt nötig, bei einem Publikumsverlag vorstellig zu werden. Jeder (Neu-)Autor kann heute aus einer Vielfalt von Dienstleistungsverlagen seinen „Wunschverlag“ aussuchen! Achten Sie aber auf das Kleingedruckte und auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kosten können bis zu 30.000 € (!) betragen.

Und sonst...
Sie können gewiss sein, dass ein seriöser Dienstleistungsverlag eine echte Alternative zu allen anderen Verlagsformen ist (Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche!). Im Prinzip ist die Suche nach dem „richtigen“ Verlag mit einer Partnerwahl zu vergleichen - getreu dem Motto: Drum prüfe wer sich ewig bindet...

Hier reicht die Spanne von einigen 100 € bis zu 30.000 €! Wir können Ihnen nur Folgendes empfehlen:

  • Rufen Sie den Verlag an und bitten Sie um ein kostenloses Beratungsgespräch. Sollte der Verlag telefonisch nicht erreichbar sein oder nur der Anrufbeantworter anspringen, dann können Sie sich vage vorstellen was passiert, wenn Sie als Autor dieses Verlages einmal eine Frage oder sogar ein Problem haben!
  • Lassen Sie sich mehrere Angebote erstellen.
  • Vergleichen Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Es macht zum Beispiel keinen Sinn, wenn Sie ein preiswertes Angebot erhalten, aber weitestgehend alle Werbeaktivitäten und die persönliche Betreuung dem Rotstift zum Opfer fallen.
  • Bei Angeboten, die jenseits der 5.000 € Marke liegen, sollten Sie ganz genau darauf achten, was Ihnen das entsprechende Unternehmen bietet!
  • Bei Angeboten jenseits der 10.000 € Marke, sollten Sie über das Angebot nicht nur eine Nacht, sondern am besten einen Monat nachdenken!
  • Glauben Sie nur das, was Ihnen vertraglich zugesichert wird.
  • Prüfen Sie alle Angebote unter dem Aspekt: Welche Leistung wird mir geboten und sind mir die Leistungen auch wichtig. Es macht zum Beispiel keinen Sinn, wenn Ihr in Deutsch verfasstes Buch auf einer internationalen Buchmesse in London präsentiert wird.

Wir erhalten zum Teil Rückmeldungen von (Neu-)Autoren, die sich darüber beschweren, dass sie für die Veröffentlichung ihres Buches bezahlen sollen. Grundlage für diese Meinung sind sehr häufig Veröffentlichungen in diversen Internetforen.

»These 1: Alle Dienstleistungsverlage sind unseriös.«
Dienstleistungsverlage (z. B. der Romeon-Verlag), sind Dienstleister, die ihre Arbeitskraft gegen ein Honorar anbieten, wie z. B. Handwerker, Anwälte, Physiotherapeuten oder eine Reinigungskraft! Von daher ist die These, dass ein Dienstleister unseriös ist, nur weil er für seine Arbeit ein Honorar verlangt, nur schwer nachvollziehbar. Neben einigen schwarzen Schafen – die es in JEDER Branche gibt – machen viele dieser Verlage einen hochprofessionellen Job.

»These 2: Ein Autor sollte niemals für die Veröffentlichung seines Buches eine Zahlung leisten.«
Siehe vorherige Antwort. Gleichzeitig führt diese Einstellung dazu, dass Ihr Buch zu 99,99 % niemals veröffentlicht wird.

Gehen wir mal von dem optimalen Fall aus, dass Sie einer der Glücklichen sind, die nahezu alle fachlichen Fähigkeiten besitzen, um ein Buch zu erstellen - und auch entsprechend promoten können.

In dem Fall müssen Sie die Druckkosten, die abhängig vom Buchformat und der Auflagenhöhe sind und den Handelsrabatt, der zwischen 30% und 50% liegt, von Ihrem Netto-Verkaufspreis abziehen.
An der Stelle sollte natürlich erwähnt werden, dass Sie in dem Fall auch den kompletten Vertrieb (inklusive Portokosten!) übernehmen müssen, was - um es auch einmal klar auszudrücken - sehr zeitaufwändig ist.

Wenn Sie als „ Selbstverleger“ nur ein Textverarbeitungsprogramm bedienen können und für alle anderen Tätigkeiten einen Dienstleister benötigen, dann müssen Sie mit folgenden Kosten rechnen. Bei diesem Beispiel handelt es sich um ein Taschenbuch mit 200 Seiten ohne Bildmaterial. Alle Angaben sind ca. Angaben:

Korrektur und Lektorat ca. 800 - 1.000 €

Erstellung einer Druckvorlage für den Buchinnenteil ca. 500 -750 €

Erstellung Druckvorlage für Cover und Umschlag ca. 350-500 €

Erledigung des kompletten Anmeldeprocederes ca. 250 €

Gesamt: 1.900 - 2.500 €

Gleichzeitig müssen Sie auch noch die Druckkosten für den Erstdruck einkalkulieren.

Unberücksichtigt sind jetzt hier noch alle Werbe- und Marketingaktivitäten. Wenn Sie hierfür eine professionelle Werbeagentur oder einen Freelancer beauftragen, müssen Sie noch mit weiteren Kosten von ca. 500 € pro Arbeitstag kalkulieren.

Wie Sie erkennen können, ist die Erstellung eines Buches immer mit Kosten verbunden, sobald Sie (zahlbare) Hilfe benötigen.

Die Frage lässt sich nicht in Cent und Euro beantworten, sondern nur in Prozentanteil. Gleichzeitig ist diese Frage sehr eng damit verknüpft, für welche Verlagsform Sie sich entscheiden.

  • Wenn Sie Ihr Buch selbst verlegen, dann haben Sie die größte Gewinnmarge, da einige Kosten wegfallen. Nach Abzug der Druckkosten und des Handelsrabatts, liegt der Gewinnanteil zwischen 20% - 30% pro verkauftem Buch.
  • Bei den Publikumsverlagen sieht es etwas anders aus. Hier erhalten Neu-Autoren in der Regel zwischen 7,5% und 10%. Achtung! Einige Verlage zahlen erst dann Tantiemen, wenn eine bestimmte Stückzahl verkauft ist!
  • Bei einem Dienstleistungsverlag schwankt die Gewinnmarge, hier erhalten Sie, je nach Anbieter, zwischen 10% und 30%.

Die Beantwortung dieser Frage muss man aber unter dem Aspekt betrachten, ob man schon eine selbstständige Tätigkeit ausführt oder ob man eine Privatperson ist

Für Selbstständige:

  • Die Kosten für eine Buchveröffentlichung können Sie - nach Buchthema - unter der Kostenstelle -> Werbekosten absetzen.
  • Die Mehrwertsteuer machen Sie im Zuge Ihrer Umsatzsteuervorauszahlung geltend.

Details erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Für Privatpersonen:

Privatpersonen können die Kosten für eine Bucherstellung geltend machen, indem man ein Kleingewerbe anmeldet. In dem Fall können Sie viele Kosten, die im Zusammenhang mit Ihrer Buchveröffentlichung anfallen, von der Steuer absetzen!

Zusammenfassend: Die steuerlichen Vorteile überwiegen in den meisten Fällen im Vergleich zum Arbeitsaufwand.

Diese Frage kann man nur mit einem eindeutigen JAIN beantworten!

Um als Autor von seinem Werk leben zu können, müssen natürlich entsprechende Verkaufszahlen, sprich Umsatz her.

Wichtig! Die Qualität eines Buches hat heutzutage keine Auswirkungen auf die Verkaufszahlen. Die aktuellen Spiegel-Bestsellerlisten zeigen das eindeutig. Was hier auf den Top 20 Plätzen platziert ist, hat teilweise mit (guter) Literatur nichts zu tun.

Die Frage des Geldverdienens hängt daher immer davon ab, ob man von dem Verkauf eines Buches leben will (muss!) oder ob man sich als Neu-Autor ein „paar Euro dazu verdienen möchte“.
Die Chancen sind für einen Neu-Autor dann am größten, wenn er bereit ist, für sein Buch entsprechende Werbemaßnahmen mitzubegleiten oder selbst zu initiieren! Gleichzeitig sollte jeder Autor bedenken, dass der Erfolg eines Buches nicht mit einem Sprint zu vergleichen ist, sondern mit einem Marathonlauf. Soll heißen: Nichts geht schnell! Auf der anderen Seite haben gerade die sozialen Medien dazu beigetragen, dass auch Neu-Autoren sehr gute Chancen haben, erfolgreich zu sein.

Zusammenfassend: Ja, man kann als Autor eine Existenz aufbauen. Wenn Sie aber mit Ihrem Buchprojekt innerhalb von 2 Monaten in den Spiegel-Bestsellerlisten sein wollen und gleichzeitig auch davon leben möchten, dann sollten Sie Ihr Vorhaben noch einmal gründlich überdenken. Damit ist nicht gesagt, dass dies unmöglich ist, aber es ist auch nicht so einfach wie sich das manche vorstellen.

Hier greift die einfache Regel: Nur wer laut schreit wird gehört.
Heutzutage sind die sozialen Medien Facebook, Instagram, Twitter, YouTube die effizientesten Werbeplattformen für nahezu jede Branche. Das bedeutet, dass Sie gerade auf diesen Kanälen sehr stark vertreten sein müssen. Sei es durch eigene Fan-Seiten oder auch durch eigene Webseiten. Der Kontakt zu Ihren Lesern entscheidet nachher, ob Ihr Buch ein Erfolg wird. Je agiler Sie in diesen Medien präsent sind, desto Größe sind Ihre Erfolgschancen.

Die Frage: Welche Verlagsleistungen benötige ich für mein Buch? - kann man am besten beantworten, wenn Sie ein klar definiertes Ziel für Ihr Buchprojekt haben.

Hier einige Beispiele:

  • Wenn Sie z.B. eine Familienchronik geschrieben haben und Sie wissen, dass dieses Buch nur einen kleinen Leserkreis ansprechen wird, dann benötigen Sie kein Marketing- und Vertriebspaket. Hier reicht es aus, dass Ihr Buch handwerklich gut erstellt wird und im Bedarfsfall auch über den Handel bestellt werden kann.
  • Haben Sie ein Buch geschrieben, das eine jüngere oder internetaffine Leserschaft anspricht, dann sollten Sie Ihr Buch auch als E-Book veröffentlichen. Wenn Sie keine eigene „Fangemeinde“ z.B. bei Facebook haben, dann sollten Sie einen Verlag wählen, der Ihnen entsprechende Online-Werbemaßnahmen anbietet.
  • Wenn Sie hingegen alle Chancen nutzen wollen, damit Ihr Buch ein Erfolg wird, dann müssen Sie neben den Online-Aktivitäten auch alle anderen Werbe- und Vertriebsmaßnahmen in Betracht ziehen. Hier sollten Sie nach einem Verlag suchen, der auch Pressemitteilungen verfasst, professionelle Flyer, Leseproben und Plakate erstellt und Ihr Buch auf den bekannten Buchmessen präsentiert.

Diese Aussage kann jeder Verlag treffen, da man diese Behauptung definitiv nicht überprüfen kann! Fakt ist:

  • Es gibt kaum noch einen Industriebereich, der heutzutage auf „Lagerhaltung“ produziert. Das Zauberwort heißt: „Just in time“ (Frei übersetzt: nach Bedarf).
  • Kleinere Verlage, die eine derartige Lagerhaltung betreiben würden, müssten mit Zusatzkosten von mindestens 750.000 bis 1. Mio. Euro rechnen, da sich die Kosten auf alle Bereiche eines Unternehmens auswirken (Erhöhung der Druckkosten, Erhöhung der Kosten für Lagerhaltung/Miete, Logistik und Mitarbeiter).
  • Der Kostenanteil des Autors würde sich daher um mehrere 1.000 Euro erhöhen, da – wie erläutert – die Kosten für den Verlag „durch die Decke“ gehen würden.
  • Daher sollte man solche Aussagen (Erstauflage: 5.000 Bücher) immer mit einer gewissen Skepsis betrachten.

Wir bemessen die Höhe der Erstauflage aufgrund der Voranfragen und Bestellungen, die wir über den Großhandel und über den Fachhandel erhalten. Diese kann zwischen einigen Dutzend und mehreren hundert Büchern liegen.

Da wir unsere Bücher im Digital-Druckverfahren drucken, sind wir in der Lage, innerhalb kürzester Zeit JEDE gewünschte Bestellmenge fertigzustellen und auch ausliefern zu können.

Gleichzeitig haben wir für jedes Buch einen Vorrat auf Lager, so dass wir zu 97,5% immer lieferfähig sind. Desweiteren wird automatisch eine Nachbestellung an unsere Druckerei weitergeleitet, sobald der Lagerbestand einen Mindestbestand unterschritten hat.

Eins muss man festhalten: Der Anteil der verkauften Bücher ist nur gering rückläufig. Es haben sich nur die Verhältnisse zwischen stationärem Fachhandel und Onlinehandel verschoben. Die Verlagerung in den Onlinemarkt (mittlerweile ca. 19%) führt dazu, dass der Vertrieb und die damit verbundenen (Buch-)Marketingaktivitäten sich ins Internet verschoben haben.

Damit meinen wir nicht nur den Onlinehandel von Amazon oder das E-Book. Mittlerweile gibt es verschiedene Formen von (Online-) Marketingaktivitäten, die über das Internet ablaufen. Dazu gehören zum Beispiel die sogenannten Social-Media-Kanäle wie Facebook, YouTube, Instagram oder Twitter.

Darüber hinaus gibt es auch eine Vielzahl an Blogs, die sich mit dem Thema Neuerscheinungen von Büchern beschäftigen. Auf all diesen Plattformen/Webseiten tummeln sich mittlerweile Tausende von interessierten Lesern, die teilweise noch nie eine Buchhandlung von innen gesehen haben.

Fazit: Wenn man den Onlinemarkt als Autor - oder als Verlag - nicht beachtet, verschenkt man viele Möglichkeiten, um sein Buch an den Leser zu bringen. Daher ist es quasi ein Muss, dass Ihr Buch auch als E-Book erscheint!

Der Buchhändler verdient an einem Buch 30% vom Netto-Verkaufspreis. Dies ist für ein Handelsunternehmen nicht besonders viel! Die meisten Textilunternehmen zum Beispiel kalkulieren ihre Ware mit mindestens 100%!

Hier beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema "Manuskripte":

Einfach ausgedrückt, ist ein Manuskript die Vorlage für ein Buch. In den meisten Fällen sind Manuskripte weder lektoriert noch korrigiert. Erst ein Lektor bringt das Buch in die richtige „Form“. Der Lektor beseitigt Rechtschreib- und Grammatikfehler und gibt dem Text den letzten „Schliff“.

Die Seitenzahl ist abhängig vom Genre des Buches. Ein Kinderbuch mit Bildern kann man schon ab 40-50 Seiten veröffentlichen. Gedichte und lyrische Verse haben in der Regel einen Umfang ab 80 Seiten. Romane und Erzählungen sollten schon einen Umfang von mindestens 100 - 150 Seiten haben. Man kann natürlich über das Format und die Schriftgröße den Seitenumfang eines Buches beeinflussen. Dies wird gemacht, wenn das Manuskript relativ wenig Seiten hat.

Die einfachste Form um ein Manuskript einzureichen, besteht darin, dass man es per E-Mail an den Verlag sendet. Alternativ kann man das Manuskript natürlich auch ausdrucken und mit der Post versenden. Denken Sie nur in dem Fall daran, auch ein Rückporto beizufügen, weil ansonsten Ihr Manuskript eventuell nachher im Altpapier landet.

Als Format können Sie ruhig das Format DIN-A4 wählen. Verwenden Sie am besten eine Schriftgröße mit zwölf Punkten. Beim Erstellen Ihres Buches benutzen Sie am besten ein Textverarbeitungsprogramm.

Es gibt zwei gebräuchliche Möglichkeiten um den Missbrauch zu verhindern.

  1. Speichern Sie Ihr Manuskript auf einem USB-Stick oder drucken Sie es aus. Senden Sie das Manuskript per Einschreiben mit Rückschein an Ihre eigene Adresse. Bitte öffnen Sie das Einschreiben nicht! Legen Sie das Einschreiben dann in Ihren Unterlagen ab.
  2. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass Sie den Daten Stick (oder auch den ausgedruckten Text) bei einem Notar hinterlegen

Was bewirkt diese Methode? Eine Kopie Ihres Buches kann nur zu einem späteren Zeitpunkt als Ihr Fertigstellungstermin erscheinen. Mit dem versiegelten Umschlag (Einschreiben/Notar) können Sie belegen, dass Sie den Text zu einem viel früheren Zeitpunkt geschrieben haben und Sie damit der Urheber dieses Werkes sind.

Dies richtet sich danach, welches Genre Ihr Buch bedient. Die bei uns eingereichten Manuskripte schwanken zwischen 75 und teilweise 400 DIN-A4 Seiten. Wenn Sie diese Zahl verdoppeln, dann haben Sie in etwa die Anzahl der Buchseiten (Taschenbuch).

Ein Manuskript mit 60.000 Wörtern hat ca. 200-220 Buchseiten. Diese Angaben beziehen sich auf eine Schriftgröße von zwölf Punkten. Sollte das Buch sehr viele Kapitel haben, kann sich der Umfang noch erhöhen.

Schätzungen, die auf Angaben der Verlage basieren, besagen, dass jährlich mehrere 100.000 Manuskripte (man spricht von 700.00 - 800.000) eingereicht werden. Auf der anderen Seite stehen dem, nur (!) ca. 70 - 80.000 Neuerscheinungen gegenüber. Man muss jetzt kein Mathematikprofessor sein, um zu erkennen, dass der Großteil der Manuskripte niemals als Buch gedruckt wird und somit diese Geschichten dem Publikum verwehrt bleiben.

Kritiker werden natürlich behaupten, dass ein Großteil dieser Bücher auch besser nicht gedruckt werden sollte. Dem kann ich nur entgegenhalten, dass eine Zensur nicht dazu beiträgt, eine Vielfalt an Büchern zu gewährleisten. Und am Ende des Tages entscheidet sowieso der Leser über Erfolg oder Misserfolg eines Buches - nicht die Kritiker!