Neu-Autorenbetreuung mit System

Leseprobe:
Ewigkeit für alle,
von Michael und Corina Sava

Einleitung

Die Fragen, wer wir sind, wo wir herkommen und hingehen, wie komplex das Universum ist, wieviel noch nicht darüber bekannt ist, über die Verbindung zwischen dem Universum als Makrokosmos und dem Menschen als Mikrokosmos haben den denkenden Menschen seit jeher interessiert und werden ihn noch lange Zeit beschäftigen.

Die evolutionäre Anthropologie beantwortet Fragen über die Entstehung der Menschen, in der Physik erscheinen immer wieder neue Theorien über Zeit, Raum, Energie und Materie, die die Alten widerlegen, bestätigen oder ergänzen, es wird jedoch nach einer Einheitstheorie gesucht, die es ermöglicht, das Universum besser zu verstehen.

Im Laufe der Evolution hat die Natur immer anpassungsfähigere Spezies hervorgebracht, es bleibt jedoch aus wissenschaftlicher Sicht die Frage offen, ob sie eine eigene Intelligenz entwickelt hat oder es „da draußen“ etwas gibt, die der Natur Intelligenz verleiht und sie anspornt, sich selbst zu übertreffen.

So groß der Makrokosmos mit seinen Planetensystemen, Sternenhaufen, Galaxien, Galaxienhaufen und anderen Strukturen auch ist, können alle seine Bestandteile auf eine Zusammensetzung von Elementarteilchen reduziert werden.

Auf mikroskopischer Ebene besteht auch der Mensch aus Zellverbänden, die ihrerseits in Moleküle, atomare und subatomare Teilchen zerlegt werden können.

Durch die stattfindenden Wechselwirkungen auf subatomarem Niveau befinden wir uns bereits im Bereich der Energie. Hinzu kommt auch die Struktur des Menschen, die zusätzlich zum physischen Körper auch die Existenz mehrerer feinstofflicher Körper aufweist, die Energiefelder aufbauen. Deshalb wird der Mensch in der Traditionellen Chinesischen Medizin als verdichtete Energieform definiert und als harmonisches Wesen zwischen Himmel und Erde angesehen.

Um das Universum zu verstehen, sollte der Mensch anfangen, sich besser zu kennen.

Die moderne Biologie hat bewiesen, dass die Zellmembran durch unsere Gedanken und Emotionen, durch unsere Umgebung beeinflusst wird, und nicht nur durch die Natur unserer Gene. So betrachtet erscheint es sinnvoll, den Menschen rechtzeitig, bereits innerhalb des Schulsystems, ausreichende Informationen zu Themen wie Humanenergetik, Entstehung von Krankheiten, die Kraft des positiven Denkens, Erhalt und Wiederherstellung von Gesundheit zu vermitteln, denn dadurch werden sie ermächtigt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Ein Mensch, der sich bei der Lösung der eigenen Probleme auf sich selbst konzentriert, neigt nicht dazu, die Schuld bei anderen zu suchen. So können viele Unannehmlichkeiten vermieden und gesellschaftlicher Fortschritt vorangetrieben werden.

Wenn immer mehrere Gesellschaftsmitglieder sich als Ziel setzen, harmonische Beziehungen zueinander zu entwickeln, wird es möglich sein, dass eine zunehmende Anzahl von Menschen zusammenkommt, um sich wichtigen Fragen zu widmen, derer Beantwortung unser Überleben als Spezies betrifft.

Wird der Mensch als eine Summe von physischen und energetischen, feinstofflichen Komponenten angesehen, dann sollten auch die Fragen beantwortet werden, wann und wie ein neues menschliches Wesen entsteht, über die Grenzen des strikten materialistischen Denkens hinausgehend und was passiert mit der menschlichen Essenz nach dem Ende des physischen Lebens. Obwohl es diesbezüglich viele Hypothesen, Hinweise und auch wissenschaftliche Studien gibt, sind wir heutzutage noch nicht in der Lage, eine von allen Seiten akzeptierte Theorie und solide Beweise zur Verfügung zu stellen. Die Wissenschaftler von morgen werden sich zur Aufgabe machen müssen, die Korrespondenz zur Realität herauszufinden.

Bis dahin bleiben uns die persönlichen Erfahrungen und die Hoffnung, dass alles nicht umsonst ist und das Universum für uns alle einen Platz in der Ewigkeit reserviert hat.

München, 2019

Corina Sava

Universum

Das Universum, auch der Kosmos oder der Weltall genannt, ist die Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie darin. Das beobachtbare Universum beschränkt sich hingegen auf die vorgefundene Anordnung aller Materie und Energie, angefangen bei den elementaren Teilchen bis hin zu den großräumigen Strukturen wie Galaxien und Galaxienhaufen.

Die Kosmologie als Teilgebiet der Physik als auch der gegenwärtigen Philosophie der Naturwissenschaft, befasst sich mit dem Studium des Universums und versucht Eigenschaften des Universums wie beispielweise die Frage nach der Feinabstimmung der Naturkonstanten zu beantworten.

Die heute allgemein anerkannte Theorie zur Beschreibung der großräumigen Struktur des Universums ist das Standardmodell der Kosmologie. Sie beruht auf der allgemeinen Relativitätstheorie in Kombination mit astronomischen Beobachtungen. Auch die Quantenphysik hat wichtige Beiträge zum Verständnis speziell des frühen Universums, der Zeit kurz nach dem Urknall geliefert, in dem die Dichte und Temperatur sehr hoch waren. Wahrscheinlich wird ein erweitertes Verständnis des Universums erst erreicht, wenn die Physik eine Theorie entwirft, die die allgemeine Relativitätstheorie mit der Quantenphysik vereint. Diese „Theory of Everything“ oder auch Weltformel genannte Theorie der Quantengravitation soll die vier Grundkräfte der Physik einheitlich erklären.

Herkunft der Bezeichnungen: Durch das Wort „Universum“ wurde der Raum außerhalb der Erdatmosphäre anderer Himmelskörper gemeint, in dem nahezu ein Vakuum herrscht. Umgangssprachlich wird „Weltall“ oder „All“ aber auch mit der Bedeutung von „Weltraum“ verwendet.

Die Bezeichnung „Kosmos“ ist aus dem Altgriechischen „Ordnung“ entlehnt und drückt zusätzlich zur Bezeichnung „Universum“ aus, dass sich das Universum in einem „geordneten“ Zustand befinde, als Gegenbegriff zum Chaos. Es ist seit dem 19. Jahrhundert bezeugt und ist die Wortwurzel für Kosmonaut, die Bezeichnung für sowjetische – russische – Raumfahrer.

Alter und Zusammensetzung: Die klassische und heute weiterhin anerkannte Urknalltheorie geht davon aus, dass das Universum in einem bestimmten Augenblick, dem Urknall, aus dem Singularität heraus entstanden ist und sich seit dem ausdehnt – siehe Expansion des Universums.

Zeit, Raum und Materie sind demnach mit dem Urknall entstanden. Zeiten „vor“ dem Urknall und Orte „außerhalb“ des Universums sind physikalisch nicht definierbar. Daher „gibt“ es in der Physik weder ein räumliches „Außerhalb“ noch ein „Davor“, noch eine Ursache des Universums.

Da die naturwissenschaftlichen Gesetze für die extremen Bedingungen während der ersten etwa 10-43 Sekunde (Plank-Zeit) nach dem Urknall nicht bekannt sind, beschreibt die Theorie den eigentlichen Vorgang streng genommen nicht. Erst nach Ablauf der Plank-Zeit können die weiteren Abläufe physikalisch nachvollzogen werden. So lässt sich dem frühen Universum eine Temperatur von 1,4 x 1032 K (Plank-Temperatur) zuordnen.

Das Alter des Universums ist aufgrund von Präzisionsmessungen durch das Weltraumteleskop Plank sehr genau gemessen: 13,81+/- 0,04 Milliarden Jahre. Eine Frühere Ermittlung des Alters durch den Satelliten WMAP ergab das etwas ungenauere Ergebnis von 13,7 Milliarden Jahren. Das Alter kann auch durch Extrapolation von der momentanen Expansionsgeschwindigkeit des Universums auf den Zeitpunkt, an dem das Universum in einem Punkt komprimiert war, berechnet werden. Diese Berechnung hängt aber stark von der Zusammensetzung des Universums ab, da Materie bzw. Energie die Expansion allerdings auch beschleunigen kann. So kennen verschiedene Annahmen über die Zusammensetzung des Universums zu verschiedenen Altersangaben führen. Durch das Alter des ältesten Sterns kann eine untere Grenze für das Alter des Universums angegeben werden. Im aktuellen Standardmodell stimmen die Ergebnisse dieser Methoden sehr gut überein.

Sämtliche Berechnungen für das Alter des Universums setzen voraus, dass der Urknall tatsächlich als zeitlicher Beginn des Universums betrachtet werden kann, was wegen Unkenntnis der physikalischen Gesetze für den Zustand unmittelbar nach Beginn des Urknalls nicht gesichert ist. Zwar kann ein statisches Universum, das unendlich alt und unendlich groß ist, ausgeschlossen werden, nicht jedoch ein dynamischer, unendlich große Weltall. Des Weiteren wies schon der Astronom Heinrich Wilhelm Olbers darauf hin, dass bei unendlicher Ausdehnung und unendlichem Alter eines statischen Universums der Nachthimmel hell leuchten müsste, da jeder Blick, den man in den Himmel richtet, automatisch auf einen Stern fallen müsste. Ist das Universum allerdings unendlich groß, hat aber nur ein endliches Alter, so hat uns das Licht von bestimmten Sternen einfach noch nicht erreicht.

Der Raum zwischen Galaxien ist nicht vollständig leer, sondern enthält neben Sternen und Staubwolken unter anderem auch Wasserstoff-Gas. Dieses intergalaktische Medium hat eine Dichte von etwa einem Atom pro Kubikmeter. Innerhalb von Galaxien ist die Dichte der Materie jedoch wesentlich höher. Desgleichen ist der Raum von Feldern und Strahlung durchsetzt. Die Temperatur der Hintergrundstrahlung beträgt derzeit 2,7 Kelvin (also etwa --270 °C). Sie entstand 380.000 Jahren nach dem Urknall. Das Universum besteht nur zu einem kleinen Teil aus uns bekannter Materie und Energie (5%), von dem wiederum nur 10% Licht aussendet und dadurch sichtbar ist. Ein großer Teil (27%) macht Dunkle Materie aus. Dunkle Materie ist durch eine Vielzahl von Beobachtungen indirekt nachgewiesen, aber ihre Zusammensetzung ist noch weitgehend unverstanden. Der größte Teil ist Dunkle Energie (68%), die für die beschleunigte Expansion verantwortlich ist. Die Existenz der Dunklen Energie wird durch Satelliten wie COBE, WMAP und Plank, Ballonexperimente wie BOOME Rang sowie Gravitationslinseneffekte und die Galaxienverteilung im Universum bestätigt.

Möchten Sie das Buch: Ewigkeit für alle, jetzt bestellen!

Zum Shop

Zurück zur Übersicht

arrow_back