Auch in diesem Band sehen sich Paul und seine Freunde wieder kniffligen und gefährlichen Aufgaben und Situationen gegenüber. Unweit der Grenze zur Türkei gerät der Lehrer Said zufällig zur falschen Zeit an den falschen Ort. Dort wird er Zeuge eines ungeheuerlichen Vorganges. Um sich und seine Familie zu retten, bleibt ihm nur die Flucht nach Deutschland. Der größeren Erfolgsaussichten wegen trennt sich die Familie, doch gegen die Mittel und Methoden ihrer Gegner haben sie eigentlich keine Chance. Aber gelegentlich kann es im Leben passieren, dass es zu einer völlig unerwarteten Hilfe kommt, so dass selbst bestens vernetzte Geheimdienste und skrupellose Menschenjäger an ihre Grenzen geraten. Das Buch setzt sich mit den Themen Flüchtlingspolitik, Integration und Gesellschaftsspaltung auseinander. Der Autor scheut sich nicht, die Janusköpfigkeit der großen Politik anzusprechen. Er zeigt auf, dass es bei weitem nicht die reinste Nächstenliebe ist, die unsere Außenpolitik bestimmt. Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um ein bemerkenswertes Antikriegsbuch, dass man gelesen haben muss, weil es unter die Haut geht.