Ich erzähle in meinen Geschichten von 30 Jahren als Berufssoldat der NVA. Vom Soldat bis zum Oberstleutnant verlief dieser Weg. In den verschiedensten Planstellen wird der militärische Alltag mit seinen Freuden, aber auch Ärgernissen und Sorgen, dargestellt. Lustige aber traurige Begebenheiten, wie der Tod mehrerer Kameraden, werden erzählt. Wie wurde ich I M des MfS? Wieso hatte ich „Schwarze Füße“? Wie waren die Belastungen für die Familien und für uns Berufssoldaten? Welches Verhältnis hatten wir zu Frauen und Alkohol? Welche Beziehungen bestanden zu den Angehörigen der Roten Armee? Wie war das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Armee? Wieso fühlte und handelte ich so oft als „Schwejk“? Das, und vieles mehr, erfahren die Leser aus „Meinen Geschichten von der NVA“. Worin sehe ich das „Scheitern“ des Sozialismus, der DDR und der NVA? Nach bestem Wissen und Gewissen schrieb ich zu diesen und anderen Fragen. Heute, mit fast 80 Lebensjahren, fällt es nicht immer leicht, sich an Ereignisse des vorigen Jahrhunderts zu erinnern. Mein Buch liest sich oft wie ein Märchen. Aber: Es ist meine Erzählung, nicht fehlerfrei. So detailliert wurde die NVA bisher kaum beschrieben. Anspruch auf dokumentarische Exaktheit erhebe ich nicht. Wahrheit und Dichtung? Jeder soll für sich selbst entscheiden…