Warum man niemals sein Handtuch vergessen sollte

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Buchcover: Die Zeitengängerin
Über das Buch

Über das Buch

Ein diopsidgrüner See. Permafrostige Kälte, ein brennendes Dorf und gelbe Schatten: Der Weg Aduachiels führt in düstere, phantastische Welten, durch verschiedene Epochen an abgründige Orte, zu Begegnungen mit ebenso (alb)traumhaften wie einzigartigen Geschöpfen.

Vielschichtig und facettenreich, aber auch drastisch-realistisch zeichnet Elisabeth Angenvoort ein semi-autobiographisches Portrait der ZEITENGÄNGERIN auf der Flucht vor den übermächtigen Bedrohungen der Vergangenheit, suchend nach Antworten auf die ewig wiederkehrenden Fragen des Lebens.


Eigentlich hätte es ein Buch für (sehr) junge Menschen werden sollen, motiviert von der Idee, meine jahrelang geführten Tagebuchaufzeichnungen zur Grundlage einer Geschichte zu machen. Entstanden ist letztlich ein semiautobiografisches Werk, das sich im Grunde an Leser aller Altersgruppen wendet; allerdings kein Kinderbuch. Es ist eine Mischung aus persönlichen Erinnerungen, philosophischen Exkursen und sehr vielen fantastischen Einfällen; ein Roman, den man unter Fantasy einordnen könnte, insofern meine Tagebuchaufzeichnungen die Basis bilden für eine (in weiten Teilen) fiktive Handlung. Vielleicht könnte man auch sagen, die Rahmenhandlung ist fantastisch, da vieles an imaginären Orten spielt und in längst vergangenen oder nie (noch nicht) dagewesenen Zeiten, die sich vermischen oder wiederkehren. Ebenso finden sich ganz konkrete Orte (Regensburg, der Bayerische Wald; Amsterdam, Leipzig, Berlin). Die Struktur des Geschehens wird von außen bestimmt; Dinge geschehen: Ereignisse der Vergangenheit (historisch, tatsächlich), doch immer wieder mischt sich Fiktives mit ein. Das Wesentliche aber spielt sich im Inneren der Protagonistin ab, die durch verschiedene Zeiten wandert, stellvertretend sozusagen für Alle, die (in jungen Jahren besonders, aber auch) das ganze Leben hindurch immer wieder mit Widrigkeiten konfrontiert werden, welche vordergründig nicht zu ändern sind. Es geht darum, was man aus den Gegebenheiten macht, wie man sich selbst nicht nur nicht verliert, sondern immer wieder neu finden kann. Letztlich ist man immer selbst auch das, was man tut, und dafür verantwortlich. Insofern könnte man auch von einem Entwicklungsroman sprechen; und natürlich mag ich, als Philosophin, nicht darauf verzichten, an den entsprechenden Stellen Gedanken zu den uralten Fragen des Lebens einfließen zu lassen: woher komme ich, wohin gehe ich, warum bin ich überhaupt da? Die Sprache verändert sich dabei, analog zu den verschiedenen Handlungs- und Zeitebenen, wobei fremdartige oder nicht mehr gebräuchliche Begriffe, sowie die Bedeutung der wesentlichen Figuren in einem separaten Anhang erklärt werden, insofern sich dies nicht textimmanent ergibt.

Die Inhaltsbeschreibung in einem Satz zusammengefasst:
Warum man niemals sein Handtuch vergessen sollte

Über die Autorin oder den Autor

Über die Autorin / den Autor

Elisabeth Angenvoort - Buchautorin/Buchautor

Elisabeth Angenvoort

Geboren in München, verbrachte ich dort meine ersten prägenden Lebensjahre. Seit ich schreiben kann, schreibe ich; in jungen Jahren stand als Berufswunsch „Kinderbuchautorin“ ganz oben auf meiner Liste.

„Groß geworden“ bin ich dann im Bayerischen Wald, wo ich am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham das Abitur machte.

Schon während meiner Schulzeit verfasste ich zahlreiche Kurzgeschichten, Erzählungen und kleine Bücher, die ich auch illustrierte. Mit einigen der Kurzgeschichten nahm ich (erfolgreich) an diversen Schreibwettbewerben teil. Durch das Studium der Philosophie und Germanistik kam ich nach Regensburg und Weimar. In dieser Zeit faszinierte mich insbesondere das Werk Friedrich Nietzsches, dessen späte Schriften zum Inhalt meiner Dissertation („Das Dionysische Ja. Nietzsche und das Problem des schöpferischen Leidens“) wurden.

Nach der Promotion wurde ich bald zum ersten Mal Mutter, und heute bereichern fünf Kinder mein Leben. Derzeit wohne ich in Sinzing/Regensburg und arbeite als Betreuungsassistentin sowie im Bereich CRM. Zudem schreibe als Freie Mitarbeiterin für die Mittelbayerische Zeitung Regensburg/ Bayerwald Echo Landkreis und Stadt Cham.

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