Wir haben es hier mit der etwas unüblichen Mischung aus Familienroman und Zeitzeugenbericht zu tun, der wie ein Bilderbogen die Periode zwischen den Dreißiger- und den Fünfzigerjahren darstellt. Der 1933 geborenen Autorin geht es darum, den Alltag in jener Zeit aus der subjektiven Sicht eines Kindes, dann einer Heranwachsenden zu schildern und in Beziehung zu der späteren Bewertung zu setzen. Die Kommentare der Vorab-Leser reichten von „eine entsetzliche Kindheit, sehr traurig“ bis zu „stellenweise habe ich laut gelacht“. Die individuellen Begebenheiten sind Träger allgemeinerer Aussagen und kommen ohne erfundene Zutaten aus.