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Leseprobe:
Die Legende des schwarzen Ordens,
von Javier Alvarez

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Einführungsgedanken

Die Sonne steht hell über der Sierra Horizonte. Die Luft riecht gut und Menschen auf den Straßen feiern ausgelassen. Heute, 100 Jahre nach den Geschehnissen von damals, als Spanien von einer großen Gefahr bedroht wurde, erzählen die Leute immer wieder diese Geschichten von einem Mann, den sie in ganz Spanien jedes Jahr immer wieder feiern, den sie verehren und anbeten. Denn diese Gefahr war so enorm und gefährlich, dass das Land daran zu zerbrechen drohte. Eine Gefahr, die von vielen zu lange zu sehr unterschätzt wurde. Aber da gab es einen Mann und seine Freunde und Soldaten, der sich dieser Gefahr widersetzte und in den Weg stellte und sich damit selbst immer wieder in tödliche Gefahr begab.

Wer war dieser mutige Mann? Alvaro Cortez, Commandante von 3000 Männern. 35 Jahre alt und ein Mann mit 1,85m Größe und stattlicher Figur. Ein sehr erfahrener Commandante, auch wenn er noch sehr jung war. Er und seine Männer erkannten sehr schnell die große Gefahr, die sich hinter der dunklen Bedrohung versteckte und von vielen anderen nicht erkannt werden wollte. Und diese Gefahr, die sich da entwickelte, wurde letztendlich sogar zur Legende, auch wenn diese Legende sehr tödlich wurde. Alvaro Cortez jedenfalls trotze dieser Gefahr und so wurde schnell erkannt, dass es sich bei dieser Gefahr um den

berüchtigten ,,Schwarzen Orden“ handelt, einer brutalen Mörderbande, einer sektenähnlichen, menschenverachtenden Vereinigung, deren Zeil es anscheinend ist, die Macht in Spanien an sich zu reißen.

Aber die Mannen um Alvaro Cortez setzen den Verbrechern um diese Mörderbande viele Male ihre Kampfeskraft entgegen und so ging diese Geschichte in die Köpfe der Menschen ein, denen Cortez und seine Männer das Leben rettete, als DIE LEGENDE DES SCHWARZEN ORDENS.

Diese Geschichte erzählt auch von einer großen Liebe, von einer Frau, die für Alvaro Cortez der wichtigste Mensch in seinem Leben wird und damit auch in die Geschichte eingehen wird als die Frau an Cortez’ Seite. Eine Liebe, die alles Normale sprengen wird.

Cortez findet das Geheimnis des Schwarzen Ordens heraus und es wird einen langen Kampf geben, um dem Land, um Spanien von dieser Bedrohung zu erlösen und die Freiheit wieder zu geben.

Kapitel 1

Wir schreiben das Jahr 1345 und der spanische Commandante Alvaro Cortez befindet sich mit seinen Mannen auf dem Rückweg zu seinem Fürsten Miguel Vasquez, den Dritten nach Cordoba. Cortez ist auf einer Mission in Norden des Landes gewesen, wo er ein rebellierendes Volk zur Räson bringen sollte, die gegen den König in Madrid protestieren und aufbegehren. Aber sie wollen ihn nicht stürzen, aber sie wollen Aufmerksamkeit und zugehört werden, aber der König hört ihnen bisher nicht zu. Stattdessen lässt er Alvaro Cortez mit 3000 Mann nach Norden rücken und der Kommandant wurde dort natürlich nicht mit offenen Armen empfangen, stattdessen musste er sich der Gegenmacht erwehren, die ihn die sogenannte ,,Wilde Horde“ entgegenstellte.

Es dauerte einige Tage, bis Cortez die ,,Horde“ erstmal beruhigen konnte und ihnen erklären konnte, was er eigentlich von ihnen will. Dann versuchte er auch, mit den verschiedenen Anführern zu reden, was sich als sehr schwer herausstellt. Denn die ,,Wilde Horde“ besteht aus mehreren Clans und die sind sich alles andere als einig und für Cortez ist das Problem, dass es zwar einige vereinzelte Clanführer gibt, die auch bereit sind, mit Cortez zu reden. Aber die meisten stehen selbst Cortez nicht friedlich gegenüber, denn für sie ist er nur ein Lakaie des spanischen Königs. Und so ist es eine sehr schwere Mission, die Cortez nun aber erstmal abbrechen muss, um zurück zu seinem Fürsten und auch Freund Miguel Vasquez zu reiten.

»Diese Wilden sind ja echt unglaublich. Wie kann man nur so verrückt sein und unsere Hilfe ablehnen.? Aber bei denen wundert mich wirklich nichts. Wie die leben da in ihren Hütten.«

Tomas, ist froh, dass die Reise von Cortez Soldaten wieder Richtung Süden geht. Aber der Kommandant widerspricht seinem besten Bogenschützen.

»Tomas du siehst überall nur das schlechte. Aber bei diesen Wilden muss selbst ich wirklich sehr suchen, um das was Positives zu suchen. Da werden wir noch viel Zeit brauchen, um die zu überzeugen, dass sie uns vertrauen müssen. Aber der König macht es einem auch nicht einfach. Ich weiß nicht, was der gegen mich hat, aber diese Mission wäre nicht nötig, wenn der sich auch um seine etwas anderen Leute kümmern würde. Und auf die Königin hört er nicht.«

»Also Alvaro, das kann ich nicht verstehen. Warum hat der König etwas gegen dich. Du bist sein bester Commandante und hast für ihn viele Siege errungen. Trotzdem ist er Dir gegenüber immer so ernst. Was ist da zwischen Dir und dem?« »Tomas, das ist nicht so einfach. Die Königin und ich liebten uns einst, als wir noch ganz jung waren, aber dann lernte sie den König bei einem Ausritt mit einer feinen Gesellschaft kennen und sie war die Zofe eines befreundeten Fürsten und da nahm er sich Carlotta einfach zur Frau und machte mich zum Commandante und sagte noch zu mir. dass ich sein erster Heerführer werden kann, wenn ich in Zukunft die Finger von Carlotta lasse. Oder ich muss das Land verlassen.«

»So ein falsches Schwein, und das ist auch noch König. Und für so einen kämpfen wie auch noch.«

»Manche Sachen kannst du Dir im Leben nicht aussuchen. Ich sage mir immer, wir kämpfen für die Königin. Auch wenn die nichts zu sagen hat und auch sehr einsam ist. Denn so viel wie ich weiß, hat der König ständig andere Frauen in seinem Bett. Aber das habe ich die jetzt nicht erzählt, hast du das verstanden, Tomas?«

»Alvaro ich bin doch nicht blöd. Aber wie geht’s es jetzt mit dieser Horde weiter und wieso holt uns der Fürst jetzt plötzlich zurück? Wir sind doch grad erst am Anfang mit der ,,Horde“.«

»Das weiß ich auch nicht, aber Miguel würde uns nicht zurückbeordern, wenn es nicht wichtig wäre.«

»Aber seltsam ist das schon. Die Verhandlungen mit unseren wilden Freunden hatten ja noch nicht mal richtig angefangen, da steht plötzlich der Bote da und überreicht uns die Befehle zum Rückzug. Und die Horde ist wiedermal unbeachtet. Ich frage mich, wieso schickt uns Miguel überhaupt erst in diese Mission, wenn er uns fast gleich wieder abzieht.« Cortez ist sichtlich genervt davon, dass er mit seinen Mannen nach nur einigen Tagen bei der Horde wieder zurück zu seinem Fürsten soll. Er hat diese Mission selbst angeraten und der Fürst hat ihm dann zugestimmt. Vielleicht hätte der Fürst den König noch fragen sollen, aber Miguel hielt das für unnötig, schließlich ist er hier der regionale andalusische Fürst und da hat er selbst dies Entscheidung getroffen. Aber was kann jetzt wichtiger sein als dieses Volk im Norden, die schon seit einiger Zeit, vielen Monaten, immer wieder Attacken reitet gegen königliche Transporte, seien es Lebensmittel oder Waffentransporte, reiten, zur Ordnung zu rufen und zu fragen, was sie bewegt? Menschen wurden bei diesen Überfällen niemals verletzt, die Horde hat immer nur Sachen gestohlen, wie Schmuck und Gold und bei anderen Transporten Brot. Und nun muss Cortez zurück trotz unerledigter Dinge.

Es ist mittlerweile dunkel geworden und die Männer wollen langsam rasten, aber Pedro sieht plötzlich von weitem Feuer und Rauch und schreit:

»Alvaro schau da vorne, Feuer, Rauch, da brennt ein Dorf. Wir müssen schnell da hin. Wir müssen helfen«

Cortez gibt den Befehl:

»Sofort 20 Männer mit mir, Ramon, Tomas, Domingo, Pedro ihr kommt auch mit. Schnell wir müssen sehen, was wir retten können«

Die Männer reiten los und brauchen vielleicht 5 Minuten bis zu dem Dorf, da brennt es lichterloh, die Menschen schreien vor Angst und rennen wild durcheinander. Feindliche Angreifer sind keine zu sehen, aber die Männer um Cortez versuchen, schnell die Lage zu begreifen und ein Mann aus dem Dorf, der Cortez sieht, fragt ihn, ob er und seine Männer das Löschgerät holen können, dass das Dorf besitzt, das steht am benachbarten See und muss noch vollgepumpt werden. Pedro und die Männer laufen schnell mit dem Mann zum See, pumpen das Gerät voll und schieben es dann sofort zum Dorf. Dann fangen sie an, die brennenden Häuser zu löschen.

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