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Leseprobe:
Das verborgene Prinzip des Alterns,
von Ivana Smetana

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EINFÜHRUNG

Man sagt, die Vergangenheit holt einen immer ein. Der Vergangenheit kann man nicht entfliehen, sie folgt dem Menschen wie sein Schatten, sie ist ein untrennbarer Teil seines Lebens. Es sind nicht nur verschiedene unvergessliche Erlebnisse aus der Kindheit und der Jugend, die tief im Unterbewusstsein hängen bleiben und den Menschen für sein ganzes Leben kennzeichnen können. Es können auch umwerfende Weltereignisse oder Ereignisse eines politischen, ökonomischen oder ganz privaten Charakters sein, die zu Grenzsteinen werden, die uns das Leben plötzlich und unerwartet in eine vollkommen ungeplante Richtung drehen oder umlenken. Solche Ausnahmesituationen werden zu einem steten Lebensbegleiter, man kehrt mental immer wieder zu ihnen zurück. Man ist von Gedanken an sie verfolgt, wenn man mit bestimmten Erlebnissen nicht derart fertig wurde, um sie definitiv ad acta legen zu können, oder wenn man sie nicht vollständig wie eine auferlegte Aufgabe erledigte, wenn man sie nicht gänzlich wie einen schwierigen Fall lösen und zum befriedigenden Ende bringen konnte oder durfte. All das ist gerade mein Fall.

Das Jahr 2007 hat gerade begonnen. Nach einer langen, zermürbenden Unentschlossenheit und nach einem gründlichen Abwägen der Situation bin ich zu der Ansicht gekommen, dass es nicht angemessen wäre, alles ausschließlich für mich zu behalten, was ich als Amateurin auf einem für die heutige Zeit nicht alltäglichen Forschungsweg über Ursache und Urprinzip des Alterns erfahren habe.. Also beschloss ich, meine Kenntnisse und Erkenntnisse, zu denen ich gelangt bin, der Öffentlichkeit zu präsentieren und über meine Arbeit und die Ergebnisse langjähriger Forschung und Experimente zu erzählen, in die nicht einmal meine engsten Freunde eingeweiht worden waren.

Meine Erkenntnisse sollen allen Menschen gehören und der nachkommenden Generation sowie der weiteren wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung der menschlichen Gesellschaft dienen. In der Absicht, meine Ergebnisse zu veröffentlichen, stärken mich auch ein tiefer Wunsch und das Bedürfnis, den Menschen zu helfen. Beständig sehe ich so viel an Schmerz, so viele Krankheiten, so viel Leid, so viel Unglück, so viel körperliches wie auch psychisches Leiden und so viel geistige Dunkelheit wie auch naive Unwissenheit überall um mich herum, dass ich die Notwendigkeit und zugleich eine Verpflichtung der Öffentlichkeit gegenüber verspüre, etwas mehr Licht und Sinn in das Naturphänomen „Altern“ und das Phänomen „Leben“ zu bringen, die jeden Menschen betreffen und noch nicht exakt naturwissenschaftlich erforscht sind.

Die Wissenschaft und die Forschung auf der ganzen Welt behaupten, dass ein wahrer Urgrund für das Altern und ein genauer Mechanismus des Alterns, mit dem der Prozess des Alterns abläuft, bislang nicht bekannt sind. Sie behaupten dies deswegen, weil sie zum Urprinzip des Alterns nicht durchgedrungen sind. Eigentlich ist die wirkliche Urbasis des Alterns schon lange bekannt, nur eben in den wissenschaftlichen Kreisen nicht. Die Wissenschaft hat eine entsprechende Entdeckung selbst nicht gemacht und für die Ergebnisse einer Amateurforschung hat sie vorläufig kein Interesse gezeigt. Könnte ein Amateur nicht genauso gut arbeiten wie ein Professioneller? Sind Können, Talent und Forschungsfertigkeit Privilegien eines Professionellen?

Angesichts meines Alters ist es eigentlich höchste Zeit, über meine unternommene Forschung und vor allen Dingen von einer unerwarteten Entdeckung zu berichten, die ich vor mehr als 30 Jahren machen durfte. Es war mir gelungen, das bislang vergeblich gesuchte Urprinzip des Alterns, den wahren physikalischen Urgrund des Phänomens „Altern“, zu entdecken und seine Technologie, d. h. seine wichtigsten inneren physikalischen und chemisch-technologischen Mechanismen, wie sie im Organismus komplex arbeiten, im Rahmen des für mich Machbaren zu erforschen.

Mit Sicherheit kann ich jetzt sagen, endlich auch einen notwendigen inneren Abstand zu allen Geschehnissen zu haben, den ich in jungen Jahren nicht zu haben vermochte, der jedoch notwendig ist, um in der Lage zu sein, über das gegebene Projekt öffentlich zu sprechen und zu schreiben. In jedem Augenblick kann ein anderer Wissenschaftler aus einem anderen Land auf der Welt zu dem gleichen Ergebnis kommen, ganz unabhängig von mir. Damals wünschte ich mir dies sogar manchmal, um nicht ganz allein mit der ganzen Schwere einer Angelegenheit dastehen zu müssen, die auf mir lastete, gar mich maßlos überlastete. Bis jetzt ist jedoch kein anderer Forscher zu dem gleichen Ergebnis gekommen.

Ich schreibe in der Absicht, wissenschaftliche Mitarbeiter auf meine Ergebnisse aufmerksam zu machen, aber nicht nur deswegen. Vielleicht spreche ich auch diejenigen an, die den Wunsch verspüren und den Willen haben, länger gesund (womöglich auch jung) zu bleiben oder daran interessiert sind, ihren gesundheitlichen Zustand etwas zu verbessern. Ich schreibe allgemein auch für alle, die noch heute in einer Krise, Tiefe, Kluft oder in einer Sackgasse im Leben stecken und einen Weg heraus bzw. bergauf nicht finden können, wie einst ich. Folglich schreibe ich für diejenigen, die ein Interesse haben, ihrem Selbst oder dem Geheimnis des Phänomens „Altern“ und des Phänomens „Leben“ wie auch den allgemeinen Naturgesetzen und dem Universum näher zu kommen.

In manch einem von uns schlummert mehr, als wir vermuten und denken, und oft wesentlich mehr, als wir verwirklichen. Denn in der Tat beeinflussen schwere Lebensbedingungen und unerwartete Schicksalsschläge nicht nur unsere Pläne, sondern verändern diese manchmal unwiderruflich. Oder sie bringen uns an den Rand der Kräfte, sodass wir resignieren und die ursprünglichen Träume, Vorhaben und Ziele aufgeben. Oft geben wir Vorsätze auf, weil uns ein ausreichend starker Wille und eine erforderliche Ausdauer fehlen. Oder es fehlt uns an Mut, etwas Neues anzufangen, ja, alles Unbekannte jagt uns Angst, Bedenken und Zweifel ein. Vor allem dann, wenn uns unsere Freunde und Bekannte keine Unterstützung oder Verständnis für unsere Pläne geben können, gar von Vorhaben abraten und nicht an unsere Fähigkeiten glauben. Manchmal ist uns aber auch die eigene Bequemlichkeit lieber; ebenfalls spielen noch manche anderen Eigenschaften, mit denen wir ausgestattet oder eben nicht ausgestattet sind, eine große Rolle.

Weise einzuschätzen und richtig zu erkennen, was wir durchaus ändern können und wo wir kämpfen sollen und was wir nicht ändern können und besser ohne einen Kampf annehmen sollen, ist nicht einfach. Da jede Sache von zwei Seiten betrachtet werden kann, ist sie von einer relativen Wichtigkeit. Wie wir sie sehen, ist eine Frage unserer subjektiven Ansicht und Einsicht. Es ist kein Verlieren, eine Schlacht nicht dort zu führen, wo es schon von Anfang an klar ist, dass wir nicht gewinnen können. Man kann mit dem Kopf nicht durch die Wand, sagt eine alte Weisheit. Im richtigen Augenblick einen Abstand von einer Wand zu nehmen, die symbolisch ein unüberwindbares Hindernis im Leben darstellt, ist manchmal unbedingt notwendig und kann eine seelische Erleichterung und eine wahre Befreiung von einem großen Druck bringen, denn es quält uns dann nicht mehr, die harte Wand nicht durchbrechen zu können. Manchmal lässt sich eine Wand geschickt und gescheit umgehen, ein anderes Mal ist es besser, abzuwarten oder etwas vernünftigere „Mittel“ als den eigenen Kopf für den „Wanddurchbruch“ zu organisieren. Auch könnte man einen gänzlich anderen Weg zu demselben Ziel ausfindig machen, ohne die eigene Gesundheit dabei zu riskieren.

Wir alle befinden uns auf einem Lebensweg, der einmal für jeden zu Ende ist. Heutzutage leben wir im Durchschnitt länger und besser, aber das letzte Stadium des Lebens, das Alter, wird in immer mehr Fällen zu einer weniger erfreulichen Phase als die vorherigen, gerade deswegen, weil es mehr Unheil, Leid, Schmerzen und Krankheiten als die früheren Lebensabschnitte mit sich bringt. Die Phase des Altseins konfrontiert uns vor allem mit Begleitmerkmalen der gelebten Jahre, die allgemein als Symptome und Begleiterscheinungen der Alterung des Organismus und des Alters bezeichnet werden. Die Medizin weiß noch keine Hilfe, uns von ihnen zu befreien. Wir müssen sie also mal besser, mal schlechter ertragen und bis zum Tod aushalten.

Eine breite wissenschaftliche Forschung bemüht sich stets intensiv, neue Mittel und Stoffe zu finden, die helfen sollten, Schmerzen als Folge der Alterung des Organismus und alle anderen durch einen miserablen Gesundheitszustand im Alter verursachten Beschwerden zu lindern. Sie tut dies im Grunde genommen immer noch ohne eine vollkommene Kenntnis dessen, wie das System des Alterns physikalisch innen wirklich arbeitet, von welchen Gesetzen es gesteuert wird und wie und warum es zum Altern kommt. Heutzutage reicht es nicht mehr, zu wissen, dass man die Lebensdauer und den Alterungsverlauf bis zu einem gewissen Grad und auf unterschiedliche Arten und Weisen beeinflussen kann und dass sie verschlüsselt in unseren Genen verankert sind. Der Mensch wünscht zu wissen, wie, auf welche Art sie verschlüsselt sind und trachtet danach, den Code zu entschlüsseln.

Ich wundere mich immer noch, dass mir eine Gelegenheit geboten wurde, meine übliche alltägliche Unwissenheit und einstige fast verblüffende Naivität zu überwinden und wie aus einem langen Dämmerschlaf zu erwachen. Ich staune, warum gerade mir eine Fähigkeit gegeben wurde, solch eine Chance zu erkennen und zu ergreifen. Vor vielen Jahren schlug ich einen Weg ein, der ausschließlich bei den Naturwissenschaften und der Technik anfing, gemäß dem Stand des 20. Jahrhunderts. Später, Schritt für Schritt, kam ich zu vergangenen philosophischen Lehren sowie zu Religion und Glauben als wertvollen Hilfsmitteln über und gelangte schließlich zu einer realen und konkreten Möglichkeit, die naturwissenschaftlichen und die philosophischen Erkenntnisse mit der religiösen Lehre zusammenzuführen, sie zu vereinen und zu zeigen, dass sie sich weder gegenseitig ausschließen noch bekämpfen, sondern dass sie sehr wohl nebeneinander existieren können, mitsamt der heutigen und der zukünftigen Technik.

Ich beschränke mich hier auf eine Schilderung der Dinge, die ich für wichtig halte, an andere weitergereicht zu werden. Das vorliegende Thema kann wohl kaum wie ein Romangeschehen geschildert werden und mein Privatleben soll in diesem Text weitgehend unberücksichtigt bleiben. Auch wäre es mir gar nicht möglich, ein von mir angewandtes traditionelles Vorgehen der Forschung, das in der heutigen Zeit hoch entwickelter Technik ungeeignet oder unwissenschaftlich erscheinen mag und deswegen möglicherweise für weniger wahrhaftig gehalten wird, in einem beschwingten amüsanten Stil niederzuschreiben.

In den folgenden Kapiteln werde ich die erste gänzliche Erläuterung der Grundlage des Phänomens „Altern“ mit all seinen Aspekten und Erscheinungsformen in der Form darlegen, wie es mir möglich war, diese Aufklärung aus meinen Forschungsergebnissen auszuarbeiten, die ich durch eine lange Auseinandersetzung mit dem gegebenen Naturgeheimnis als einem höchst interessanten physikalischen Phänomen und einem bislang ungelösten Problem gewonnen habe. Ich stelle zugleich meine eigene ganzheitliche und allgemeine Erfassung (Theorie) des Alterns vor, wie das Prinzip des Alterns in größeren Details arbeitet. Erst eine lange Zeit nach der empirischen Entdeckung des Prinzips des Alterns hatte ich genügend experimentaler Daten gesammelt, um diese aufstellen zu können.

Ich erlaube mir, der derzeitigen Altersforschung auf der ganzen Welt in manchen Aussagen zu widersprechen. Zugleich bringe ich zahlreiche konkrete Motivationsimpulse, in welche Denkrichtung wissenschaftlich weiterzuforschen wäre, um in absehbarer Zeit zu einer vollständigen wissenschaftlichen Aufklärung des Phänomens „Altern“ zu gelangen – mithilfe moderner Technik und machbaren chemischen Laborbeweisen meiner Aussagen, die ich selbst nicht in einem ausreichenden Großmaßstab durchführen konnte.

Vor dem Hintergrund meiner eng begrenzten Möglichkeiten der privaten Amateurforschung war es unausweichlich, neben den konkreten Ergebnissen auch Thesen auszuarbeiten und Vermutungen aufzustellen, wie es die Wissenschaftler selbst auch tun, wenn sie bei der Forschung nicht weiterkommen. Einer sehr trockenen, rationalen Beschreibung der Vorgehensweise und der experimentellen Ergebnisse füge ich sowohl verschiedene Volksweisheiten als auch philosophische und religiöse Aussagen hinzu, um auf eine unglaublich große und überraschende Übereinstimmung meiner Forschungsergebnisse und Erkenntnisse mit den früheren, gar längst vergangenen, hinzuweisen, die uns mitunter ebenso „unwissenschaftlich“ vorkommen. Weiter möchte ich unterstreichen, dass solche scheinbar „einfachen“ Weisheiten unglaublich viele wahrhaftige und noch heute geltende Elemente enthalten.

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