Mammografie-Screening von gestern, Risiko­adaptierte Vorsorge für morgen

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Buchcover: Brustkrebs
Über das Buch

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Viele Werbeaktionen der „Mammografie-Screening-Industrie“ erwecken bei Frauen den Eindruck, dass Brustkrebs durch das Mammografie-Screening früher erkannt wird und dass dadurch die Lebensqualität verbessert und die Brustkrebs-Sterblichkeit verringert werden könne. Für diese Behauptung gibt es keine belastbaren Daten.

Fakt ist: Im Screening werden vor allem die eher harmlosen Karzinome gefunden. Das Ergebnis: Frauen werden unnötig operiert, bestrahlt und chemotherapiert, obwohl sie in ihrem Leben niemals an Brustkrebs erkranken oder gar daran sterben würden.

Fakt ist auch, dass bei einem Screening jeder dritte Brustkrebs nicht gefunden wird. Mit einem zusätzlichen Brust-Ultraschall würden viele dieser falsch-negativen Befunde entdeckt. Obwohl vom Gesetzgeber gefordert, werden Frauen vor dem Screening darüber nicht mündlich aufgeklärt.

Etablierte Screening-Programme berücksichtigen nicht den Zuwachs des sich ständig weiterentwickelten Wissens. Ein zeitgemäßes und risikoadaptiertes Früherkennungs- und Vorsorgeprogramm braucht neue Strukturen. Die Früherkennung von Brustkrebs wird zukünftig nur noch Teil eines auf individuelle Risikoprofile abgestimmten integrativen Programms sein. Der Fokus wird auf Risiko-Management liegen.

Lassen Sie sich kurz aus dem Buch vorlesen:

Über die Autorin oder den Autor

Über die Autorin / den Autor

Dr. Ulrich Placzek - Buchautorin/Buchautor

Dr. Ulrich Placzek

Studium der Medizin und Musik. Approbation und Promotion. Ausbildung in Chirurgie, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Teilradiologe, onkologisch verantwortlicher Arzt.

Moderator des Qualitätszirkels Mammografie von 1996-2004. Mitglied der Arbeitsgruppe Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland, 2003. Vorträge und Publikationen zu Themen des Qualitäts- und Risiko-Managements in der Brustkrebsdiagnostik.

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